Donnerstag, 7. März 2013

Steinpilzrisotto

Einen schönen Donnerstag meine Lieben,
heute gibt’s das zweite Südtirolrezept.
Ganz typisch für diese waldige Region sind yummiyummiyummi Steinpilze. Ich liebe dieses erdige Aroma und mag die Pilze in sämtlichen Variationen, egal ob nun getrocknet oder frisch.
Mitgebracht habe ich euch ein

  Für 4 Personen braucht ihr:
400g Risottoreis
50g getrocknete Steinpilze
50ml Weißwein
300-400ml Brühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
60g Butter
6 EL geriebenen Parmesan
Salz, Pfeffer

Steinpilze in 400 ml lauwarmem Wasser einweichen lassen. Das Wasser soll dabei ziemlich dunkelbraun werden Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in einem Topf mit etwas Butter glasig andünsten. Reis dazugeben und 2-3 Minuten mitbraten lassen. Mit Weißwein ablöschen. Ist dieser verdampft, Pilze und Pilzwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.
Unter ständigem Rühren die Flüssigkeit bis zur Hälften einkochen und weiter köcheln lassen. Nach und nach etwas Brühe dazugeben und immer sorgfältig rühren. Vorgang wiederholen, bis der Reis noch bissfest und das Risotto cremig ist. Aus dem Herd nehmen, Butter und Parmesan dazugeben und gründlich rühren.



Auf obigen Bildern habe ich statt Parmesan Blauschimmelkäse verwendet- auch sehr sehr zu empfehlen. Und mit ein paar Pinienkernen dekoriert.



Lasst es euch schmecken.
Alles Liebe,
Eure Anja

Dienstag, 5. März 2013

Girl that got away- Impressions of my Powderweek in Italy

Meine Lieben,
hier kommen die versprochenen Bilder meiner Skiwoche in Italien.
Alle die genug vom Schnee haben- jetzt ganz ganz stark sein und am besten jetzt Augen zu halten, denn es kommt jetzt ganz arg viel Schnee. Aber toller, weicher, wunderschöner Pulverschnee mit ganz viel Sonne (zugeben muss ich an der Stelle allerdings, dass es auch Tage mit nicht so viel Sonnenschein gab) und nicht diese graue, typisch deutsche Winterschneematsche, die mich die letzten Monate auch des Öfteren zum Fluchen brachte. Also vielleicht lässt sich der ein oder andere Wintermuffel von diesen Bilder doch überzeugen, dass der Winter auch seine mehr als schönen Seiten hat.
Kurz gesagt: Wir hatten eine Woche mit wunderbarem Pulverschnee, meist sonnigem Wetter und sehr wenigen Leuten auf der Skipiste. Dazu super leckeres Essen, eine gemütliche Ferienwohnung und eine rundum gelungene Zeit.

In Bildern sieht das Ganze so aus.
Seit dem wir das erste Mal Anfang der 90er Jahre in diesem kleinen, beschaulichen Tal in Südtirol waren, hat mich der, nennen wir ihn „Schlutzkrapfenvirus“ gepackt. Es war an einem Aschermittwoch und in einer katholischen Gegend wie Norditalien gab es an besagtem Tag kein Fleisch auf der Berghütte- so kam es zu meiner ersten Begegnung mit den norditalienischen Spinattäschen, überhäuft mit brauner Butter und Parmesan.
Seit dem ist es eigentlich schon Tradition, mindestens einmal im Skiurlaub Schlutzkrapfen (ekliger Namen für ein ach so gutes Essen) zu essen.
Eigentlich ist es nichts anderes wie Spinatravioli, welche aber einen Bergkäse in der Füllung haben und weitaus kräftiger und geschmackvoller (und zugegeben auch gehaltvoller) als normale Ravioli ai spinaci sind.
Nachdem ich in diesem Jahr vergeblich den Dorfsupermarkt nach TK-Schlutzkrapfen abgesucht habe beschloss ich, sie sobald wir daheim sind nach zu kochen. So deckte ich mich in Italien mit stinkendem Graukäse ein und freute mich auf meine neue Aufgabe zu Hause.
Samstag suchte ich dann Rezepte zusammen und machte mich ans Werk.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dieses Mal auf gekauften Nudelteig aus dem Kühlregal zurückgegriffen habe.

 Südtiroler Schlutzkrapfen
Ihr braucht:
Nudelteig, selbst gemacht oder aus dem Kühlregal
300g Blattspinat
60 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 g Butter
150 g Quark
100 g Bergkäse (Graukäse)
Schnittlauch
Salz
Pfeffer
60 g Butter
40 g Parmesan

Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne in der Butter anschwitzen. Spinat (TK oder frisch) dazu geben und etwa 5 Minuten mit anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Anschließend mit einem Pürierstab fein mixen.
In der Zwischenzeit den Käse reiben (!Graukäse ist eine Tiroler Spezialität, allerdings sehr sehr eigen und für viele gewöhnungsbedürftig im Geschmack. Wer jetzt nicht gerade seinen Hauptwohnsitz in Tirol hat und aus dem Urlaub 5Kg importiert, wird sich schwer tun, diesen in Deutschland zu finden. Ersetzt ihn einfach durch einen Bergkäse mit nicht zu speziellem Eigengeschmack- ist zwar nicht 100%ig original, tut der Sache aber keinen Abbruch. Wer an Graukäse kommt, dosiert ihn erst mal vorsichtig und probiert zwischendurch, der Geschmack darf nicht den Spinat übertünchen). Quark und geriebenen Käse in einer Schüssel vermengen, den pürierten Spinat und den in Röllchen geschnittenen Schnittlauch hinzufügen und nochmals kräftig durchrühren.

Den Nudelteig ausrollen und mit einem Glas oder Ravioliausstecher Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis einen Teelöffel Füllung geben, den Rand mit Wasser bestreichen und mit einer Gabel den Rand festdrücken.
Wasser zum kochen bringen und Schlutzkrapfen etwa 8-10 Minuten (je nach Teig und Angaben) im gesalzenen Wasser garen. In der Zwischenzeit die Butter erhitzen und bräunen lassen. Parmesankäse reiben.
Fertigen Schlutzkrapfen aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und mit Butter und viel Parmesan servieren.
Genießen und ein bisschen wie im Skiurlaub fühlen.

In den nächsten Tagen wird es noch zwei weitere Südtiroler Spezialitäten geben.
Ein Steinpilzrisotto sowie unsere,das ganze Jahr darauf freuende, Lieblingspizza.

Bunte Grüße,
Anja


PS: Die Gewinnerin des GLÜCKstag Give Aways vom "Kleinen Bazar" steht fest.
Herzlichen Glückwunsch JUTTI.
Bitte setz dich per Mail mit mir in Verbindung damit du die Schale schnellstmöglich bekommst


Die Auflaufform ist übrigens von hier 
Bastmatte von Ikea
Das Besteck ein Erbstück
Ach ja, und weil die Frage des öfteren kam: Die Ski sind von Völkl, heißen Aura und sind aus der Saison 11/12

Samstag, 2. März 2013

Frühlingslieblinge März

Hallo März, Tschüss Winter. 

Gestern bin ich noch bei eisigen Minustemperaturen die Berge hinab gefahren, heute freue ich mich, zuhause die Vorboten des Frühlings begrüßen zu dürfen.



Übern Garten durch die Lüfte 
Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,  
Unten fängt's  schon an zu blühn.
     
(Aus: Joseph von Eichendorff „Frühlingsnacht“)

Ich mag den März. Nicht mehr Winter, noch nicht ganz Frühjahr, (hoffentlich) nicht mehr Schnee aber noch nicht richtig sonnig, deutlich weniger Neben bei uns am See, noch keine Unmengen an Touris (husthust), die ersten Tulpen, leichtere Kleidung und die Vorfreude auf einen langen, langen und nicht enden wollenden Sommer.
Der März bringt auch für GlückSEEligkeit so einige Überraschungen mit sich:
  • Es wird ein bisschen Bloggeburtstag gefeiert,
  • eine neue Serie „Hello again…“ wird mit einer meiner Lieblingsbloggerinnen ins Leben gerufen,
  • es wird eine Osterserie für euch geben voller Leckereien,
  • dazu die Osterwoche unter dem Motto „A gift a day…“- ihr könnt euch also auf ganz tolle Give Aways freuen,
  • und als Einstimmung dazu beginnen wir heute mit meinen „monatlichen Lieblingen“-einer neuen Foto-Inspirationsquelle, diesmal mit meinen Frühlingslieblingen

Gibt es was schöneres, als die ersten selbstgepflückten Gartenblümchen im Frühjahr?
Gartengeräte im 3-er Set- FinaGard
Vogelhäuschen-Set- FinaGard
Greengate Gießkanne- Nostalgie im Kinderzimmer

Macht Lust auf Picknick im Garten
Greengate Krug- Cottage Design 
Strohhalme- Maiglöckchen Shop 
Trinkglas aus 100% Recycling Glas- Cala kocht


Oster Wünsche

Bonbon Armband pfirsich-rosenholz- Der kleine Bazar 


Kamera Insert- Designstraps 

Cubo Form- Silikomart

 
Osterideen mal anders
Farbige Eierkartons- Blueboxtree 
Masking Tape Birdcage- Mizzies 
Korb Set- Sweet Laura


Übrigens gibt’s beim maigloeckchen-shop grad 5 Euro Neukundenrabatt, ein Besuch lohnt sich also gerade doppelt.

Die letzten Winterbilder von den Skitagen in Italien gibt’s die Tage für euch, zusammen mit meinem allerliebsten Südtiroler Lieblingsgericht- das allererste Mal Selbstgemacht, ihr dürft gespannt sein.

Bunte Grüße und einen schönen Frühlingsanfang,
Anja