Montag, 12. August 2013

glückSEEligkeits kulinarische Weltreise: INDIEN


Auf das heutige Posting bin ich ja schon etwas stolz und bin etwas neidisch, dass ich es nur online gestellt aber nicht selbst erlebt habe:-) Als dieses wunderschön bunte Posting in meinem Postfach blinkte fühlte ich mich direkt in einer Rikscha sitzend inmitten von Bombay..


Ich freu  mich so, dass mir die liebe Anja die Gelegenheit gibt Gastbloggerin zu sein. Normalerweise schreibe ich auf meinem eigenen Blog Die Glücklichmacherei, aber als die Anja zur kulinarischen Weltreise aufgerufen hat wollte ich unbedingt dabei sein. Und zwar mit Indien. Im Sommer vor 3 Jahren war ich in Indien. Mit ihm. Es war unsere absolute Traumreise. 5 Wochen mit dem Rucksack durch das Land. Und genau so vielfältig wie Land und Leute sind auch die kulinarischen Eindrücke. Jede Region hat eigenes Brot, eigene Gewürzmischungen, eigene Köstlichkeiten. Die Reise hat uns vieles gelehrt und außerdem unsere Liebe zur indischen Küche bestärkt.
So, nun aber zum Wesentlichen. Das Curry. Besser gesagt das Dal (=ein Curry mit Hülsenfrüchten).


Dal

1 kleinere Dose Linsen
1  Zwiebel
4 EL Öl
1 TL Senfkörner
½ TL Chilipulver
1 gehäufter TL gemahlener Koriander
1 gehäufter TL gemahlener Kreuzkümmel
1 ½ EL Kurkuma
1 gehäufter EL getrockneter Bockshornklee
10-15 getrocknete Curryblätter
1 EL rote Currypaste
4 Tomaten aus der Dose
1 Dose Kokosmilch
Salz

Zwiebel würfeln, Öl erhitzen. Senfkörner zugeben und warten bis sie platzen. Curryblätter und Bockshornklee dazu geben und alles bei mittlerer Hitze anrösten. Chili und Kurkuma zugeben und weiter anrösten. Koriander und Kreuzkümmel dazu, weiter rösten. Zwiebelwürfel dazugeben und anbraten bis sie goldbraun sind. Tomaten zugeben, zerdrücken und kurz einkochen lassen. Mit Kokosmilch aufgießen und aufkochen lassen. Linsen hinein geben und etwa 15 Minuten sämig einköcheln lassen. Mit Salz abschmecken.

Natürlich braucht man für ein authentisches Curry ziemlich viele Gewürze, aber nichts, was man nicht im Asiashop oder sogar im gut sortierten Supermarkt bekommt. Und es lohnt sich wirklich – das Dal schmeckt köstlich. Ich schwöre. Dazu passt Naan (das auf dem Bild ist mein erstes selbstgebackenes Naan!), also indisches Brot, und Reis.

In Indien hatten wir auch die Gelegenheit einem indischen Koch über die Schulter zu schauen. Oder besser gesagt in seine Küche. 
Übrigens hab ich gute Nachrichten für alle, die jetzt Lust auf mehr indische Rezepte bekommen haben. Ich nehme den Gast-Post bei Anja zum Anlass, eine Indien-Serie zu starten! 

Die kulinarische Weltreise ist ein Gastbloggerprojekt auf glückSEEligkeit. Während meiner Abwesenheit im August werdet ihr hier drei Mal die Woche von vielen lieben Mädels mit den köstlichsten Leckereien rund um den Globus verwöhnt. Die kulinarische Weltreise soll ein kleiner Beitrag für alle Fernwehgeplagten und auf Balkonien-Urlaubmacher sein, um den Duft der großen weiten Welt Stückchenweise zu euch nach Hause zu bringen.
Enjoy your meal und DANKE an alle lieben Gastbloggerinnen, ohne die das Projekt hier nie möglich gewesen wäre <3

Kommentare:

  1. ich liebe curry, habe es aber bisher wahrn scheinlich noch nie so original essen dürfen wie in indien hergestellt. hier in den restaurants ist es bestimmt auch nicht ganz so passabel.
    gglg

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    1. naja, kommt drauf an. ich war auch schon bei ganz authentischen indern. aber in indien schmeckts natürlich besser :) oder aber selbstgemacht!
      alles liebe
      nadin

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  2. Was für ein toller Beginn der kulinarischen Weltreise. :) Ich mag Dhal sehr gerne.
    LG Ramona

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